Glossar: Mietrendite
Die wichtigsten Begriffe rund um Immobilienrendite und Kapitalanlage, alphabetisch sortiert.
- Annuität
- Die gleichbleibende jährliche Kreditrate aus Zins und Tilgung.
- Bewirtschaftungskosten
- Nicht umlagefähige Kosten wie Verwaltung, Instandhaltung und Mietausfallwagnis.
- Bruttomietrendite
- Jahresnettokaltmiete geteilt durch Kaufpreis, mal 100. Schnelle Kennzahl ohne Kosten – nur zur groben Einordnung.
- Cashflow
- Überschuss der Mieteinnahmen nach Zins, Tilgung und Kosten. Positiver Cashflow bedeutet, die Immobilie trägt sich selbst.
- Eigenkapitalrendite
- Rendite bezogen auf das eingesetzte Eigenkapital statt auf den Kaufpreis. Durch Fremdfinanzierung (Hebel) oft deutlich höher.
- Fremdkapital
- Der über einen Kredit finanzierte Anteil des Kaufpreises.
- Hebel (Leverage)
- Effekt der Fremdfinanzierung: Solange die Objektrendite über dem Kreditzins liegt, steigt die Eigenkapitalrendite.
- Instandhaltungsrücklage
- Rücklage für Reparaturen und Sanierungen, üblich ~0,8–1 % des Kaufpreises pro Jahr.
- Jahresnettokaltmiete
- Die jährliche Kaltmiete ohne Betriebskosten – Basisgröße jeder Renditeberechnung.
- Kaltmiete
- Die reine Miete für die Wohnfläche ohne Neben-/Betriebskosten.
- Kaufnebenkosten
- Grunderwerbsteuer (3,5–6,5 %), Notar/Grundbuch (~1,5–2 %) und ggf. Maklerprovision – sie senken die Rendite spürbar.
- Kaufpreisfaktor
- Kaufpreis geteilt durch Jahresnettokaltmiete (auch Vervielfältiger). Kehrwert der Bruttorendite: Faktor 25 ≈ 4 % Rendite.
- Leerstandsquote
- Anteil der Zeit ohne Mieteinnahmen. Sie schmälert die tatsächliche Rendite.
- Mietmultiplikator
- Synonym zum Kaufpreisfaktor – Kaufpreis als Vielfaches der Jahresnettokaltmiete.
- Nettomietrendite
- Berücksichtigt zusätzlich Kaufnebenkosten und nicht umlagefähige Bewirtschaftungskosten – aussagekräftiger als brutto.
- Wertsteigerung
- Zuwachs des Immobilienwerts über die Zeit – Teil der Gesamtrendite neben den Mieteinnahmen.
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